Orolopeia
Orolopeia ist ein Planet im Cygnusarm der Milchstrasse. In Sachen Elementverteilung, Dichte und Atmosphäre ist er unserer Erde nicht unähnlich. Der Hauptkontinent heisst Geipeia. Seit dem Jahre 2017 male ich regelmässig Bilder zum Geschehen auf diesem Planeten. Hier eine Auswahl der Bilder.
Orolopeia/Bergtempel der CrapTgieggen
Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm , W. 1476
Vollständiger Titel: Orolopeia/Bergtempel der CrapTgieggen/Land der CrapTgieggen/Vier Finger-Fjordland/Insel LAT im Nordmeer
War aufwendiger als gedacht, da verschiedene Ebenenen zu malen waren - in Öl hätte das eine Ewigkeit an Wartezeiten bedeutet. Mit Acrylfarben geht es in circa 3 Tagen. Im Vordergrund kommt der Wind für das Feuer im Kelch von rechts, hinten beim Tempel aber von links. Wie so etwas geht? Auf Orolopeia ist alles möglich!
Nein, ernsthaft...eigentlich wollte ich mit der ansteigenden Felsenbrücke eine Art Lebensweg aufzeigen und den Wind kann man nun interpretieren wie man will. Vielleicht so, dass man mit 15 Jahren die Ansicht hat und mit 80 Jahren die andere Ansicht....das könnte man so sehen, aber eigentlich stimmt das nicht: Ich zumindestens habe heute immer noch sehr ähnliche Betrachtungsweisen wir vor 20 Jahren. Vielmehr ist es eine Art Lebenswind: mal bläst er aus dem Osten, mal aus dem Westen...
Orolopeia/der Baum von Mammutego
Acryl auf Leinwand, 55 x 70 cm, W. 1356
Im Zentralen Archipel von Orolopeia befindet sich die Insel Palantran. Sie ist Heimat vieler ganz besonderer botanischer Sehenswürdigkeiten. Der Baum vom Mammutego ist aber herausragend, da die Bewohner dieses Tales rund um den Baum ihren Fluss geführt haben. So profitiert der Baum vom Wasser des Flusses - ohne selbst dauernd unter Wasser zu sein. Zweifelslos hat das sein Wachstum beschleunigt. Man schätzt das Alter des Baumes auf rund 2500 Jahre, er dürfte vom Erdboden bis zu Spitze rund 800 Meter hoch sein.
Orolopeia altes Fürstengrab der CrapTgieggen
Tusche und Wasserfarbe auf Papier, 36 x 48 cm, W. 1587
Bis hinein in die alte Dynastie hat das Volk der CrapTgieggen ihre toten Herrscher in diesen eigenartigen Hanggräbern bestattet. Sie verfallen nur langsam, da die Luftfeuchtigkeit auf der weit im Norden gelegenen Ìnsel Pat im Nordmeer sehr tief ist.
Orolopeia/Die grosse Mauer der Sebaruten
Acryl auf Acrylmalpapier, 50 x 64 cm, W. 1159
Vollständiger Name: Orolopeia/Die grosse Mauer der Sebaruten/Land der Unzugänglichkeit/östliche Berge/Geipeia
Die Sebaruten bleiben gerne ein wenig für sich. Darum haben sie gewaltige Mauern hochgezogen, um sich gegen jeglich äussere Einflüsse abzuschotten. Die grosse Mauer ist mehrere tausend Kilometer lang und zieht sich selbst durch das Hochgebirge. Unten im Tal sehen wir einen der wenigen Übergänge, wie immer scharf bewacht.
Orolopeia/Eingang von Sartus
Vollständiger Name: Orolopeia/Eingang von Sartus/Insel Palantram/Zentraler Archipel
Acryl auf Acrylmalpapier, 50 x 64 cm, W. 1207
Das Bild zeigt klar, dass erst der dichte Wald überwunden werden muss, um in das fruchtbare Marschland von Sartus zu gelangen. Die mächtigen Berge links und rechts habe ich die zwei Pole genannt, weil der eine immer nur im Morgenlicht liegt - und der andere immer nur im Abendlicht.