Laufende Arbeiten
Dolomitensymphonie/ Acryl auf Leinwand, 80 x 115 cm, W. 1612
Spitzige Felsen im Grimselgebiet
Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm, W. 1673
Am Grimselpass gibt es immer wieder neues zu entdecken, auch von der Strasse aus – zumindestens dann, wenn man eine gute Kamera mit einem starken Teleobjektiv mit dabei hat. 2018 habe ich dieses Foto geschossen und heute in Acryl fertiggemalt....naja ich habe das Motiv schon etwas vereinfacht, genaue Detailarbeiten ermüden mich – da kann man ja gleich das Foto ausdrucken, sage ich mir immer. Darum habe ich auf die Felsen konzentriert und das Geröllfeld eben zu dem gemacht, was es ist: ein verdammtes Geröllfeld.
Blick aus dem Hölloch
Tusche auf Papier, 50 x 70 cm, W. 1668
Schon die nähere Umgebung des Höllochs mit der natürlichen Karstgesteinsbrücke ist ein Bijou. Hier mal ganz ohne Farbe mit viel Tusche auf einem Stück Papier.
Freiheit – Die Verhaftung des Andreas Hofer auf der Pfandler Alm am 28. Jänner 1810 (Oder: die 7 Todsünden attackieren die Freiheit)
Acryl auf Leinwand, 120 x 150 cm, W. 1674
Die Idee zu diesem Bild kam mir schon vor weit über einem Jahr. Im Herbst 2018 weilte ich dann in St.Martin im Passeiertal. Von dort ist es dann nur noch einen Katzensprung hoch bis auf die Pfandler Alm – um Fotos zu schiessen von dem Orginalschauplatz. Naja, die Hütte heute ist eine Rekonstruktion, aber sie ist dem Orginal recht ähnlich, wie historische Fotos beweisen.
Am 28. Januar 1810 wurde Andreas Hofer auf der Pfandler Alm von französischen Besatzungssoldaten festgenommen und nach Mantua gebracht und dort ein paar Wochen später erschossen.
Mein Bild zeigt die Situation am 28. Januar um 5 Uhr morgens: der Mond steht am Himmel, der Schnee liegt noch meterhoch. Die Hütte, in der Hofer genächtigt hat, liegt oben, das Licht einer Laterne leuchtet aus dem Innern. Die französischen Soldaten unten bewegen sich auf die Hütte zu, gleich werden sie Hofer festnehmen. Ich habe nur 7 Soldaten gemalt, ein jeder steht für etwas – und zwar für eine der sieben Todsünden.
Wir sehen: Hochmut/Gier/Wolllust/Zorn/Völlerei/Neid und Feigheit.
Anstelle eines Soldaten für die Gier habe ich den Franz Raffli (Judas von Tirol) gemalt, der für 1500 Gulden das Versteck Hofers verriet. Ein zweiter Soldat schielt gierig auf das prall gefüllte Geldsäcklein (Neid). Der wolllüstige Soldat träumt von einer schönen Frau, der Völlerei-Soldat ist am Fressen, der Feige versteckt seinen Kopf wie ein Vogel Strauss feige im Schnee, der Hochmütige posiert mit Spiegel und der Zornige ist eben nur furchtbar zornig.
Berge in den Savoyer Alpen
Öl auf Ölmalpapier, 42 x 56 cm, W. 1653
Auf einer Motorradtour nahm ich diese Berge in der den französischen Savoie-Bergen auf. Keine Ahnung mehr an welchem Pass...
Tschernobyl everywhere
Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm, W. 1667
Ich erinnere mich gut an diese Tage 1986, als man plötzlich keinen Salat mehr essen durfte und Milch nicht mehr trinken sollte.... Tausende von Kilometern trennte Tschernobyl beispielsweise von dieser Schweizer Alp – und trotzdem war sie durch den Supergau in der Ukraine gefährdet. Das wollte ich in dem Bild zum Ausdruck bringen. Auch wenn die anderen Anlagen in Europa und auf der Welt sicherer sein sollen als Tschernobyl, bleibt es rein vom logischen Standpunkt aus dämlich, Kernenergie zu nutzen: ein einziger grosser Unfall und hunderte von Kilometern Land sind unbenutzbar oder nur noch teilnutzbar. Allein die Wertvernichtung im Immobiliensektor sollte da zu denken geben, von all den anderen Dingen gar nicht zu reden...